Aktien und ETF einfach erklärt.
Aktien, ETF, Depot, Sparplan, Zinseszins: In knapp vier Minuten erklären wir, wie die Börse funktioniert, ohne Fachchinesisch. Mit Pizza, Obstkorb und Schneeball statt Charts. Und mit dem, was gerade neu ist: Frühstart-Rente, Altersvorsorgedepot ab 2027 und der Vorschlag, einen Teil vom Lohn verpflichtend in Aktien anzulegen.
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Bevor Geld arbeiten kann, muss es verdient werden.
Für Selbstständige und kleine Betriebe heißt das vor allem: verlässlich neue Kunden. Wir bauen Webseiten und Onlineshops, die gefunden werden und verkaufen, zum Festpreis statt mit monatlichen Abos. Keine Anlageberatung, sondern das Fundament, damit am Monatsende überhaupt etwas zum Anlegen übrig bleibt.
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Worum es geht und Kapitel
Aktien, ETF, Depot, Sparplan, Zinseszins: In knapp vier Minuten erklären wir, wie die Börse funktioniert, ohne Fachchinesisch. Mit Pizza, Obstkorb und Schneeball statt Charts. Und mit dem, was gerade neu ist: Frühstart-Rente, Altersvorsorgedepot ab 2027 und der Vorschlag, einen Teil vom Lohn verpflichtend in Aktien anzulegen.
- 0:00Einstieg
- 0:20Was ist eine Aktie?
- 0:42Was ist ein Index?
- 0:58Was ist ein ETF?
- 1:26Depot, Broker, Sparplan
- 1:42Der Zinseszins
- 2:12Das Risiko
- 2:38Und das Finanzamt?
- 3:00Und heute?
- 3:32Drei Regeln
- 3:55Kurz gesagt
Das ganze Video zum Nachlesen
Einstieg
Stell dir vor, du legst 30 Jahre lang jeden Monat 50 Euro weg. Im Sparschwein hast du am Ende 18. In einem Welt-ETF wären es bei 5 Prozent im Jahr rund 40. Aber zwischendurch kann auch mal die Hälfte weg sein. Wie das alles funktioniert: Aktien und ETF, einfach erklärt.
Was ist eine Aktie?
Was ist eine Aktie? Stell dir eine Firma wie eine Pizza vor, geschnitten in tausende Stücke. Eine Aktie ist ein Stück davon. Läuft die Firma gut, wird dein Stück mehr wert. Manche Firmen geben dir sogar etwas vom Gewinn ab, das heißt Dividende. Und der Preis? Wollen viele kaufen, steigt er. Wollen viele verkaufen, fällt er.
Was ist ein Index?
Ein Index ist einfach eine Liste. Der DAX zum Beispiel sind die 40 größten Firmen aus Deutschland. Der MSCI World sind rund 1. 250 Firmen aus 23 Industrieländern. Die Liste selbst kann man nicht kaufen. Dafür gibt es den ETF.
Was ist ein ETF?
Ein ETF kauft genau das, was auf der Liste steht. Statt auf einen einzelnen Apfel zu setzen, kaufst du den ganzen Obstkorb. Ist ein Apfel faul, ist der Korb trotzdem voll. Weil niemand Aktien aussuchen muss, ist das billig: rund 0,2 Prozent Kosten im Jahr. Ein Fonds mit Manager kostet oft 1,5 bis 2 Prozent. Und laut Verbraucherzentrale sind 85 bis 90 Prozent dieser Fonds über 15 Jahre trotzdem schlechter als ihre Liste.
Depot, Broker, Sparplan
Was brauchst du dafür? Ein Depot, das ist dein Schließfach für Wertpapiere. Einen Broker, also eine Bank oder App, die für dich kauft. Und einen Sparplan: Jeden Monat geht automatisch ein fester Betrag rein. Bei vielen Anbietern geht das schon ab einem Euro.
Der Zinseszins
Und jetzt der Trick: der Zinseszins. Wie ein Schneeball, der den Hang runterrollt. Deine Erträge bringen selbst wieder Erträge. 50 Euro im Monat, 30 Jahre lang, sind 18. 000 Euro eingezahlt. Bei 5 Prozent im Jahr werden daraus rund 40. 800, bei 7 Prozent rund 58. Und Kosten fressen mit: 1 statt 0,2 Prozent im Jahr sind am Ende rund 7. 600 Euro weniger. Garantiert ist davon nichts.
Das Risiko
Denn es geht auch steil bergab. Wie bei einer Achterbahn. Nach der Internet-Blase im Jahr 2000 war gut die Hälfte weg, und es hat 13 Jahre gedauert, bis der alte Stand wieder erreicht war. In der Finanzkrise 2008 auch rund die Hälfte. Bei Corona fast ein Drittel, aber nach einem Jahr war es wieder da. Fast drei Viertel des Welt-Korbs sind übrigens US-Firmen. Deshalb gilt: nur Geld anlegen, das du viele Jahre nicht brauchst.
Und das Finanzamt?
Und das Finanzamt? Auf Gewinne zahlst du rund 26 Prozent Steuern, die zieht die Bank automatisch ab. Aber 1. 000 Euro Gewinn im Jahr bleiben steuerfrei, bei Ehepaaren 2. Und bei Aktien-ETF sind 30 Prozent der Erträge sowieso steuerfrei. Damit der Freibetrag greift, stellst du bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag.
Und heute?
Und heute? Der Bundestag hat Mitte Oktober die Frühstart-Rente beschlossen: 10 Euro im Monat vom Staat für Kinder von 6 bis 18, angelegt in Aktien. Der Bundesrat muss noch zustimmen. Ab Januar 2027 gibt es das Altersvorsorgedepot mit bis zu 540 Euro Zulage im Jahr. Und eine Kommission schlägt vor, dass ab 2028 zwei Prozent vom Lohn verpflichtend in Aktien fließen. Beschlossen ist das aber noch nicht. Schon jetzt haben 14,1 Millionen Menschen in Deutschland Aktien oder ETF, so viele wie noch nie.
Drei Regeln
Drei Regeln. Erst kommt der Notgroschen: zwei bis drei Nettogehälter auf dem Tagesgeld. Dann: auf die Kosten schauen und breit streuen. Und Finger weg von WhatsApp-Gruppen und Leuten, die schnelles, sicheres Geld versprechen. Das gibt es nicht. Dieses Video ist keine Anlageberatung. Unabhängig beraten lassen kannst du dich zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale.
Kurz gesagt
Merk dir drei Dinge. Eine Aktie ist ein Stück einer Firma. Ein ETF ist der ganze Korb. Und Zeit ist der stärkste Hebel. Schick das Video an jeden, der noch alles auf dem Sparbuch hat.
Quellen und Stand
Quellen:
Hinweis: Das Video wurde mit Hilfe von KI erstellt. Bilder, Moderator und Stimme sind KI-generiert, Symbolbilder zeigen keine echten Aufnahmen. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen recherchiert, ohne Gewähr.
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