Sozialversicherung einfach erklärt.
3.000 Euro brutto, 2.054 Euro netto: Wo bleibt der Rest? Wir erklären die fünf Sozialversicherungen in Deutschland, rechnen eine echte Lohnabrechnung Zeile für Zeile durch und zeigen, was dein Job deinen Chef wirklich kostet. Dazu, warum die Beiträge seit 1970 von 26,5 auf über 42 Prozent gestiegen sind und was sich 2027 ändert.
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Jede Arbeitsstunde ist teuer. Verschwende sie nicht mit Abtippen und Hinterhertelefonieren.
Für jeden Euro Lohn zahlt ein Betrieb seinen Anteil zur Sozialversicherung obendrauf. Umso teurer wird Zeit, die im Büro verloren geht: Anfragen abtippen, Termine per Mail hin und her schieben, dieselben Fragen am Telefon beantworten. Eine gute Webseite nimmt dir genau diese Arbeit ab, mit klaren Antworten, Online-Anfragen und Terminbuchung.
Alles aus dem Video, zum Aufklappen.
Worum es geht und Kapitel
3.000 Euro brutto, 2.054 Euro netto: Wo bleibt der Rest? Wir erklären die fünf Sozialversicherungen in Deutschland, rechnen eine echte Lohnabrechnung Zeile für Zeile durch und zeigen, was dein Job deinen Chef wirklich kostet. Dazu, warum die Beiträge seit 1970 von 26,5 auf über 42 Prozent gestiegen sind und was sich 2027 ändert.
- 0:00Einstieg
- 0:14Die fünf Versicherungen
- 0:39Wer hat’s erfunden?
- 0:58Die Rechnung
- 1:24Der Chef zahlt mit
- 1:41Warum es immer mehr wird
- 2:10Und heute?
- 2:43Drei Tipps
- 3:05Kurz gesagt
Das ganze Video zum Nachlesen
Einstieg
3. 000 Euro brutto steht im Vertrag. Auf dem Konto landen 2. Wo sind die 946 Euro hin? Was vom Brutto abgeht: die Sozialversicherung, einfach erklärt.
Die fünf Versicherungen
Jeder Arbeitnehmer ist automatisch fünfmal versichert. Die Rentenversicherung zahlt dir Geld im Alter. Die Krankenversicherung zahlt Arzt, Klinik und Medikamente. Die Pflegeversicherung hilft, wenn du im Alltag Hilfe brauchst. Die Arbeitslosenversicherung zahlt, wenn der Job weg ist. Und die Unfallversicherung springt bei Arbeitsunfällen ein, die bezahlt nur der Chef. Alles geht automatisch vom Lohn ab.
Wer hat’s erfunden?
Erfunden hat das Ganze Reichskanzler Bismarck. 1883 kam die Krankenversicherung, 1884 die Unfallversicherung, 1889 die Rente. 1927 folgte die Arbeitslosenversicherung, und erst 1995 die Pflegeversicherung.
Die Rechnung
Rechnen wir mit 3. 000 Euro brutto, Steuerklasse eins, ohne Kinder. 279 Euro gehen in die Rente, 262 Euro 50 in die Krankenkasse, 72 Euro in die Pflege und 39 Euro in die Arbeitslosenversicherung. Zusammen 652 Euro 50. Dazu kommen 293 Euro Lohnsteuer. Übrig bleiben 2. 054 Euro netto.
Der Chef zahlt mit
Und das ist nur die Hälfte. Dein Netto sind 2. 054 Euro, dein Brutto 3. Aber der Job kostet deinen Chef rund 3. Denn er zahlt fast genauso viel in die Sozialversicherung wie du, plus die Unfallversicherung.
Warum es immer mehr wird
Und es wird immer mehr. 1970 lagen alle Beiträge zusammen bei 26,5 Prozent vom Lohn, 1990 bei 35,6. 2026 sind es 42,3 Prozent. Ohne Reformen rechnen Experten mit 45 Prozent im Jahr 2030 und fast 50 bis 2040. Der Grund: Wir werden älter. Auf 100 Menschen im Arbeitsalter kommen heute 39 über 65. 2035 sind es schon 51.
Und heute?
Und heute? Ende Oktober hat das Gesundheitsministerium den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für 2027 auf 2,9 Prozent festgelegt. Viele Kassen nehmen aber mehr. Mit dem Sparpaket für die Krankenkassen steigen außerdem die Zuzahlungen für Patienten um die Hälfte. Und die Regierung plant, dass Kinderlose für die Pflege mehr zahlen: 0,9 statt 0,6 Prozent. Beschlossen ist das noch nicht. Dazu wird der Kassenbeitrag 2027 auf höhere Gehälter berechnet, bis 6. 375 Euro im Monat.
Drei Tipps
Drei Tipps. Lies deine Lohnabrechnung einmal Zeile für Zeile. Ist deine Krankenkasse teuer, wechsle. Ein Prozentpunkt weniger Zusatzbeitrag bringt dir bei 3. 000 Euro brutto 180 Euro im Jahr. Und wenn du Kinder hast, weise sie bei der Pflegekasse nach, das senkt deinen Beitrag. Erhöht deine Kasse den Zusatzbeitrag, darfst du sofort kündigen.
Kurz gesagt
Merk dir drei Dinge. Fünf Versicherungen gehen automatisch vom Lohn ab. Zusammen sind das 42 Prozent, die Hälfte zahlt dein Chef. Und eine günstigere Krankenkasse spart dir schnell 180 Euro im Jahr. Schick das Video an jeden, der gerade seinen ersten Job anfängt.
Quellen und Stand
Quellen:
Hinweis: Das Video wurde mit Hilfe von KI erstellt. Bilder, Moderator und Stimme sind KI-generiert, Symbolbilder zeigen keine echten Aufnahmen. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen recherchiert, ohne Gewähr.
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